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Welche WCAG-Stufe verlangt der European Accessibility Act?

Kurz gesagt: In der Praxis WCAG 2.1 Stufe AA. Der EAA legt funktionale Barrierefreiheitsanforderungen fest und lässt Unternehmen die Konformität über europäische Normen nachweisen. Maßstab dafür ist die EN 301 549, deren Abschnitte zu Webinhalten die Erfolgskriterien der WCAG 2.1 auf Stufe A und AA übernehmen. Nationale Gesetze wie das deutsche BFSG und das italienische D.Lgs. 82/2022 nutzen denselben Maßstab.

Zuletzt aktualisiert:

Warum AA und nicht A oder AAA

Stufe A deckt die grundlegendsten Barrieren ab; AA ergänzt Wesentliches wie 4,5:1 Textkontrast, sichtbaren Tastaturfokus, konsistente Navigation und Fehlervorschläge. AAA wird für ganze Websites nicht erwartet — selbst das W3C empfiehlt nicht, AAA pauschal vorzuschreiben, weil manche Inhalte nicht alle AAA-Kriterien erfüllen können.

Und WCAG 2.2?

WCAG 2.2 wurde im Oktober 2023 W3C-Empfehlung und ergänzt Kriterien wie nicht verdeckten Fokus und eine Mindestgröße für Zielbereiche. Die EN 301 549 verweist derzeit auf WCAG 2.1, doch Inhalte, die WCAG 2.2 AA erfüllen, erfüllen auch 2.1 AA — wer nach 2.2 baut, ist also gut aufgestellt.

So prüfen Sie Ihre Stufe

Beginnen Sie mit einem automatisierten Scan der maschinell prüfbaren Kriterien (Alternativtexte, Beschriftungen, Seitensprache, Struktur, ARIA) und prüfen Sie anschließend Kontrast, Tastaturbedienung und Screenreader-Verhalten manuell. Auf unserer Methodik-Seite steht genau, welche WCAG-Kriterien unser Scanner prüft.

Offizielle Quellen

Prüfen Sie, wo Ihre Website steht

Unser kostenloser automatisierter Scan prüft Ihre Seite in etwa 20 Sekunden gegen maschinell prüfbare WCAG-2.1-AA-Regeln — ohne Anmeldung, ohne Overlay.

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FAQ
Nennt der EAA die WCAG direkt?
Der Richtlinientext legt funktionale Anforderungen fest, ohne die WCAG zu nennen. WCAG 2.1 AA kommt über die EN 301 549 ins Spiel, die europäische Norm, auf die nationale Gesetze und Behörden verweisen.
Reicht WCAG 2.0 AA aus?
Nein. Die EN 301 549 übernimmt WCAG 2.1, die Kriterien ergänzt, die in WCAG 2.0 fehlen — etwa Reflow, Nicht-Text-Kontrast und Ausrichtung.

Allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Die nationalen Umsetzungsgesetze unterscheiden sich — für eine verbindliche Einschätzung Ihres Unternehmens wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt.

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